Kitesurfen - passt das an diesen Strand...

  • Hallo


    Ich werde dank meiner Frau an der agäischen Küste jedes Jahr einige Wochen verbringen. Nun möchte ich bei allen Windstärken raus auf's Wasser können.8)


    Irgendwie per Segelkraft - nur was ist das beste hier - resp. wäre Kiten was?

    Zuerst sich das anlernen und dann hier auch machen.

    Das Material könnte man einfach transportieren oder im Häuschen lagern.


    Hier kann es (selten) kein Wind (z. B. heute morgen, spiegelglatt) dann nachmittags Wind und nach Sonnenuntergang Einschlafen des Windes geben.

    Es gibt aber auch Wochen wo der Wind immer bläst zwischen 3 und 6.. Bft schwankt und konstant auflandig weht.

    Der Wind kann über den Tag auch ansteigen und abfallen - teils innert einer Stunde 2 Bft - aber meist sehr konstant blasend - mit Böen natürlich.


    Für wenig Wind (bis 5 Bft Böen) hätte ich schon die Option mit einem aufblasbaren Katamaran.

    Und Schnorcheln bei 0 Bft ...


    Scheinbar wäre Kiten ideal für 4 Bft und mehr.

    Aber hier ist der Wind auflandig - das Meer ziemlich flach - nach ca. 30 m ist man Brusttief im Wasser, Seegras, Sand, Steine, ...

    Die Wellen können sich über die 20 bis 30 km der Bucht aufbauen, d. h. es wird schon wellig, Wellenlängen so 4 bis 8 m schätze ich.

    Tiden gibt es fast kaum.

    Ich möchte auch am besten ohne Helfer starten, unabhängig sein.


    Wie ist es da mit Twin-Tips über Wellen zu reiten?

    Oder wäre Foilen ideal bei Wellen?


    Einige km entfernt gibt es einen Kite-Spot - noch niemand dort gesehen.

    Sind Wellen schlecht zum Kiten - oder nur für Akrobatik - dort ist es ganz flach hinter einer langgestreckten Insel, deshalb Wind aber "0" Wellen.

    Welche Segelsportarten wären besser bei Wellen geeignet?


    Ist Kiten nicht so einfach bei ruppigen Böen? Oder welche andere "Segelgefährte" wären da besser?


    Ich bin auch nicht der sportlichste und jüngste.

    Dafür bin ich mal Delta geflogen, Snowboard gefahren - und segle jetzt auf Surprisen, Jollen und eben aufblasbaren Katamaranen.


    Auch wenn ihr alle angefressene Kite-Surfer seid.

    Ich wäre für ehrliche Antwort dankbar - auch wenn einer mir sagen müsste, dass xy besser ist als Kitesurfen für diesen Fall.


    Z. B. Jolle wäre wohl nichts, da Wellen dann ähnlich wie auf dem Neuenburgersee sind, dann weiss ich schon von Jollensegelkollegen, dass das Wenden schon teils unmöglich wird.

  • Viele Fragen, viel Unsicherheit. Ich kann Dir nur empfehlen einfach mal einen (Anfänger-)Kurs zu machen um zu sehen was Kiten genau ist bzw. wie das funktioniert. Du wirst dort schnell mal merken, dass es zwar ohne Helfer durchaus machbar ist, aber eben nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen (Strand mit genug Platz, Flachwasser wenn der Kite au dem Wasser gestartet werden soll oder dann mit Matten fahren - was aber bei Welle eigentlich keine Lösung ist, da diese sich nicht mehr starten lassen, wenn sie mal von einer Welle "gefressen" werden).


    Kurz: im Grunde müsste Kiten gehen, dass man je nach Wind (und Welle) halt mal anderes Material braucht ist auch klar (kannst auch mit dem Katamaran nicht bei jedem Wind alleine immer die Standardsegel brauchen ohne zu reffen, beim Kiten muss man halt diverse Kites haben oder, zumindest wenn die Wellen brechen, ein Waveboard was es mit Volumen und aufgebogener Nase viel einfacher macht über den brechenden Teil der Welle zu kommen).


    Wie lange es dauert bis man von Null Erfahrung (Delta und Snowboard helfen eigentlich wenig fürs Kiten, eher schon Gleitschirm falls man Matten fliegt und Wakeboard weil man da auch von einem Kabel gezogen wird - ist aber auch nicht das gleiche weil man das Ding mit den Händen hält) kann ich Dir nicht sagen, soll Leute geben welche schon nach wenigen Tagen alles im Griff haben, andere (wie mich) tun sich je nach Bedingungen auch nach Jahren noch schwer weil man einfach zu wenig aufs Wasser kommt.


    Foil ist dann noch einmal eine ganz andere Liga (ich frag mich langsam ob das nicht eine ganz blöde Idee war sich so ein Ding zuzulegen, ich glaub ich werde das nie lernen), das ist dann sozusagen Kiten auf einer Slackline. Wer's auf die Reihe bekommt mit dem Gleichgewicht (ein echtes Anfängerfoil mit Riesenflügel könnte vielleicht auch helfen, aber ich weigere mich nochmal Geld auszugeben wenn ich nicht 100% sicher bin, dass das wirklich was für mich ist) und jede Saison viele Stunden auf dem Foil verbringt, für den ist das sicher was, das taugt sogar in Wellen. Aber auch hier: das Ding hat einen Tiefgang von rund einem Meter mit messerscharfen Flügeln unten dran, wenn einem so ein Ding in den Wellen mal in den Nacken gespült wird (oder man einfach sonst mit irgendwas zu nahe an Mast oder Flügel kommt), ist nicht nur der Anzug aufgeschlitzt sondern mit einiger Sicherheit auch mindestens blaue Flecken programmiert, wenn nicht sogar ernsthafte Verletzungen. Wenn man den Schirm 100% im Griff hat und die Bedingungen stimmen (oder man es natürlich kann) sieht die Welt immer anders aus, ich kann auch Snowboard fahren - würde aber nie im Leben auf die Idee kommen an einem RedBull Event teilzunehmen wo man den Mont Blanc runterfährt. Muss jeder selbe wissen was er macht, die Aussicht einen Fehler 2x zu machen ist aber relativ gering weil es eventuell kein 2. Mal geben wird...


    Böen sind generell immer mühsam, egal ob Kiten, Windsurfen oder Segeln (beim Fliegen ja auch nicht besser). Hier kann man sicher mit passendem Material (gibt Schirme welche Böen eher besser wegstecken als andere) sicher was machen, aber ätzend bleibt das trotzdem. Bei Böen und Wellen ist Kiten dann schon eher was für gute Nerven, denn wenn der Schirm im Wasser liegt und eine Welle drüber rollt ist immer etwas ungewiss ob man das Ding überhaupt wieder gestartet bekommt (wie oben erwähnt bei Matten quasi unmöglich) bzw. ob der Schirm noch ganz ist (Wasser hat unheimliches Zerstörungs-Potenzial - zwar sind Wave-Schirme so ausgelegt dass sie deutlich mehr einstecken als z.B. Leichtwind-Material, aber alles machen auch die nicht mit). Zudem hat man ja 25 Meter lange Leinen am Kite, die können sich nach Belieben um den Schirm, uns Material (z.B. Foil) oder sogar um den Fahrer wickeln, ich wäre da doch eher zurückhaltend in solchen Bedingungen zu lernen bzw. rauszugehen, wenn man nicht zumindest ein durchschnittliches Fahrkönnen hat. Frage ist und bleibt natürlich was Wellen sind: bisschen hoch und runter fahren geht mit allem (auch mit einem riesigen Anfänger-Board), 2-3 Meter hohe brechende Wellen (oder Shore-Break wenn diese direkt auf den Strand brechen beim Einstieg) sind dann eine ganz andere Liga welche schon gute Kiter haben verzweifeln lassen und regelmässig für kaputtes Material sorgt.


    Je nach genauen Bedingungen würde ich mir das in so einem Fall eher überlegen ob ich nicht auf Windsurf-Material setzen würde. Mit den neuen Boards braucht man auch nur noch rund 10 Knoten Wind um ordentlich ins Rutschen zu kommen, man kann auch bei abnehmendem Wind noch nach Hause rutschen und wenn man eine brutale Hammerbö kommt und es nicht mehr reicht nur das Segel komplett zu öffnen, kann man das einfach ins Wasser schmeissen, sich aufs Board setzen bis das vorbei ist und dann einfach wieder weiterfahren. Kite ist hier schon heftiger, wenn man den nicht mehr unter Kontrolle hat fliegt man erstens durch die Luft (und das teilweise lange, ist ja auch der Spass an der Sache), zweitens kann man den Kite nur "lahmlegen" wenn man auslöst - und dann hat man eben keine Kontrolle mehr über den Kite und muss schauen das man kein Chaos mit den Leinen bekommt.


    Relativ neu wäre eventuell Wing-Surfen was,

    - ob sowas in deinem Fall passen könnte, können sicher die sagen welche sich damit schon näher beschäftigt haben.

  • Ok, vielen dank für die ausgiebigen Hinweise.


    Ich habe mal betreffend Wellen mich kundig gemacht:

    http://www.seafriends.co.nz/oceano/waves.htm

    https://blog.metservice.com/sea-state-and-swell


    Somit sollten die Wellen meist so 0.5 bis 1 m hoch sein, selten 1.5 m hoch, da es nur so 20 - 30 km "fetchen" kann.


    Und hier wird es hie und da wieder seicht - somit wäre foilen nicht so optimal.


    Hm, ich sehe, dass man bei Segelbooten am meisten Möglichkeiten hätte Böen abzufedern, überhart anluven, Traveller oder gar Grosschot öffnen. Resp. ein "Sonnenschuss" ist auch nicht sehr tragisch - und dann noch die Trägheit des Bootes, die Krängung, die die Kraft aus der Böe nimmt - da geht es wohl beim Kite ruck-zuck - und die Böe auf dem Wasser (Wellenbild) kommt nicht unbedingt gleich verzögert am Kite an.


    Ob ich für's Windsurfen noch fit genug bin - hm. Ich habe es mal versucht - bei 5 Bft hat es mich 2 mal nach vorne wegkatapultiert.


    Aber ich werde wohl mal einen Kite-Anfängerkurs besuchen. Ist immer gut was Neues zu sehen.


    Ich könnte ja dann immer noch zum Kite-Platz fahren bei viel, aber konstanterem Wind :-).


    Und vielleicht könnte ich dann später u. U. einen (kleineren/verstärkten) Kite mit stärkeren Leinen ja auch von einem Katamaran ohne Mast starten und ihn so antreiben.

  • Bei einem Meter Welle brauchst Du kein Wave-Material (nicht, dass es nicht Spass machen könnte, aber es ist kein Muss).

    Wenn Du das Gefühl hast, dass Dich Windsurfen überfordert wegen einem Schleudersturz, wäre ich mal vorsichtig mit Kiten - ich war fast 20 Jahre mit Windsurf-Material unterwegs und es hat mich da schon ordentlich zerlegt, aber die brutalen Einschläge beim Kiten waren auch nicht ohne (und das im Gegensatz zum Windsurfen auf Flachwasser bei mässigem Wind und nicht bei Hack mit 4 Meter hohen Wellen).

    Kiten/Windsurfen gegen Segeln abzuwägen ist halt irgendwie schräg, willst doch auch keinen Kleinwagen gegen einen Offroad-LKW vergleichen, das ist weder vom Handlich noch von der Grösse und schon gar nicht vom Budget her vergleichbar. Kann alles Spass machen, aber ist halt was anderes.


    Ein Kurs wird rasch Erkenntnis bringen ob Kiten was sein könnte, aber Achtung...Suchtgefahr :-)


    Bei Segelbooten ist halt auch die Frage ob es was kleines sportliches sein soll, ein Kabinen-Kreuzer (hat ja auch was, muss ja nicht gerade Hochsee-tauglich sein) oder eben sogar ein Mehrrumpf-Boot. Hier stellt sich eher die Frage nach dem Budget, dem Platz und der Zeit für Unterhaltsarbeiten, denn nur rumliegen lassen wie Surf- oder Kitematerial geht da nicht lange gut bzw. wird dann schnell mal richtig teuer wenn das Zeug zu gammeln anfängt. Zudem sind grössere Katamarane (wie ein Tornado) alleine nicht ganz so einfach zu segeln, wenn das Ding mal kippt, wird's schwierig. Also eher bei Hobby-Kat Klasse bleiben, das ist auch vom Preis her angenehmer und lässt sich eher mal noch transportieren. Das natürlich der grosse Hauptunterschied zwischen Booten quasi aller Klassen und Surf-/Kitekram was man halt nur in den Kofferraum bzw. aufs Dach schmeisst. Bei mässigem Wind (unter 10 Knoten) macht Segeln zwar auch nicht wirklich Spass, aber mit einem Kat kann man doch schon ordentlich rumkurven, während man mit einem mittelgrossen Board und einem Kite von 12 m2 in der Regel doch eher nur rumgurgelt und froh sein kann, wenn der Schirm ordentlich am Himmel bleibt.


    Am besten ein ordentliches Segelboot und Kites welche man dort verstauen kann, dann hat man was von beiden Welten - aber seitens Budget ist natürlich ein eigener Hochseekreuzer wo man gerade mal paar Wochen pro Jahr drauf ist wieder eine andere Baustelle.


    Marc

  • Ja, danke für die Hinweise.


    Das Strandhäuschen ist hier nur 30 m weg vom flachen Meer.


    Das Segelbötchen müsste schon aus dem Wasser entfernbar sein - selber oder mit Traktor/Auto und Trailer, da es eben wie gesagt Bewuchs ansetzt - und anderes Risiko hier - gestohlen wird, resp. der Aussenborder ist das Interessanteste beim Stehlen. Somit wäre eine Boje und kein (sichtbarer) Aussenborder gut, Bojenstart ist ja eine Möglichkeit.


    Deshalb denke ich für 0 - 1 Bft mit Motorbötchen vom Schwager schnorcheln gehen.


    Bei 2 - 4/5 Bft mit aufblasbarem Katamaran (Minicat 420 - schon einige Male hier gemacht) Jedoch ist es nicht sehr einfach mit Welle aufzukreuzen, vor allem wenn Wind nicht genau die gleiche Richtung hat wie die Wellen (aber den kann man wegräumen vom Strand ins Häuschen, so kein Diebstahl möglich).

    Das gute hier ist, dass der Wind immer auflandig ist, somit landet man früher oder später an der Küste, wo es immer wieder mal einen seichten Strand gibt.


    Und ab 4/5 Bft und mehr dann kiten?... übrigens, ich bin gross, habe als Bürogummi selten, aber manchmal Rückenschmerzen, und bin schon über vierzig und spüre manchmal die Knie beim Treppensteigen - geht Kiten in den Rücken und in die Knie?


    Deshalb denke ich weniger an Windsurfen, dass doch sehr in den Rücken und in die Knie geht - oder?


    Ich denke es muss nicht das sportlichste sein, es genügt etwas, das einigermassen sicher ist, bei kleineren Windstärken besser, wenn Frau und Schwager auch mitkommen könnte, wie der MiniCat 420.


    Natürlich wäre vielleicht ein z. B. Yngling ideal auch für höhere Windstärken, aber mit seinem Tiefgang und Gewicht, wo lagern etc.?

    Die Boje müsste etwa 100 m vor der Küste liegen um genug Tiefgang zu haben.

    Und eben Geld für ihn, Trailer, Auto etc.

  • Unter 3 Windstärken (sagen wir mal um 10 Knoten) macht weder Windsurfen noch Kiten wirklich Spass. Klar gibt es mit Hydrofoil und Leichtwind-Matten bzw. grossen Tubes und riesien Brettern die Möglichkeit zu Kiten, aber das ist halt nur bisschen hin und her fahren ohne wirkliche Action für Otto-Normalkiter.


    Ob Jetzt Kiten oder Windsurfen für Rücken besser oder schlechter ist, kann ich so nicht beantworten (mir tut der Rücken in den Ferien eher vom zelten auf der Luftmatrazte weh, bin halt auch Bürolist und habe wenig Zeit für Sport). Ich fand bei ordentlich Wind (sagen wir mal 20-25 Knoten) Kiten entspannter als Windsurfen, aber ich habe da komplett anderes Mateiral gehabt (Windsurfen nur Wave-Material und somit eben möglichst in Wellenrevieren unterwegs, Kiten eher Flachwasser bis Windwelle), womit man das von den Voraussetzungen kaum vergleichen kann.


    Zum Lernen in den ersten Stunden ist Windsurfen deutlich einfacher, weil man da bei ganz wenig Wind auf einem grossen Board mit einem kleinen Segel auf dem Wasser rumtuckern kann und (meist Dank Schwert auf den Anfänger-Boards) jederzeit wiedr zum Ufer zurückfahren kann. Auch meine Windsurf-Schüler (habe mal Kurse gegeben) hatten hier nach einer kurzer Einführung an Land schon Spass auf dem Wasser. Heute würde man bei solchen Bedingungen auch schon mal ein SUP (Stand-Up-Padelboard) bemühen, gab's vor 30 Jahren so halt noch nicht. Der Schritt vom Stehsegeln zum spassigen Freeriden mit kleinen Boards ist dann aber happig, gibt Leute welche auch nach vielen Jahren noch keine gecarvte Halse können (dürften noch immer sehr begehrte Kurse sein bei Aufsteigern). Hier muss man beim Kiten in den ersten Stunden bisschen zäher sein (weil: da muss man im Kurs erst mal ohne Board aufs Wasser, dann muss der Wasserstart passen und selbst wenn man mal aufs Board kommt bleibt man weder lange oben noch kann man damit Höhe machen). Dann geht das aber blitzschnell, würde sagen so nach 3 Wochen kann man schon richtig Springen, kommt auch mit kleinen Wellen klar und fährt eben viele Halsen druch, der Lernvortschritt ist somit deutlich rascher als beim Windsurfen. Dafür - alles hat 2 Seiten - sind zum Kiten nur wenige Spots erlaubt (müssen explizit freigegebene Kite-Zonen sein), die 25 Meter langen Leinen an der Bar muss man sauber auslegen und viel Platz haben und wenn mal ein Unwetter kommt ist es deutlich schwieriger zurecht zu kommen als wenn man ein Windsurfsegel einfach ins Wasser schmeisst und sich am Gabelbaum festhält (oder bei einer Jolle einfach alle Segel runterreisst) als ein 25 Meter weit entferntes Tuch in der Grösse eines Zimmers irgendwie unter Kontrolle zu halten.


    Was für dich das beste ist, lässt sich schlicht nicht sagen - möglich ist fast alles.


    Kurz: man ist wieder da wo man angefangen hat: man muss es einfach mal ausprobieren. Die einen haben nach einem 3-Tages-Kurs die Nase voll von dem Mist und ewig vertüdelten Leinen sowie auf Hilfe angewiesen zu sein (einen Kite alleine bei wenig Wind zu starten ist ja noch eines, bei mehr Wind wird landen dann richtig anspruchsvoll und geht nicht selten dann richtig schief, was auch schon tödliche Unfälle gegeben hat), die anderen möchten am liebensten den Job schmeissen und sich nur noch auf dem Wasser austoben. Beim Kiten ist vor allem der Rumpf gefordert (Spannung halten, vor allem wenn man Hüft-Trapeze fährt und springen will), beim Windsurfen eher Oberkörper und Arme (vor allem solange man noch ohne Trapez fährt), bei viel Wind müssen dann auch die Beine mitarbeiten um das Board unter Kontrolle zu halten. Einfach mal ausprobieren, in Silvaplana zum Beispiel kann man nur paar hundert Meter entfernt sowohl Kitekurse machen wie auch Windsurfkurse.